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Travemünde und Brodten - Stadtteile von Lübeck

Ostseeheilbad Travemünde

Travemünde, das bekannte und traditionsreiche Ostseeheilbad, wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts von Graf Adolf II. von Schauenburg und Holstein rund um eine bestehende Burg gegründet. Bis zum Jahr 1329 bewahrte es seine Unabhängigkeit vom bald schon übermächtigen Nachbarn Lübeck und legte in dieser Zeit seinen eigenen Hafen an, erbaute einen Leuchtturm und entwickelte sich dabei zu einem typischen Fischerdorf.
Nach dem Verlust seiner Eigenständigkeit galt es über Jahrhunderte als ein Anhängsel der Hansestadt Lübeck. Erst mit Gründung der ersten Badeanstalten und nachdem Dampfschiffe den Travemünder Hafen anliefen, erhielt der Ort seinen Status als Seebad, den es in der Folgezeit erfolgreich ausbauen und festigen konnte.

Heute besitzt das Ostseeheilbad Travemünde einen ausgezeichneten nationalen und internationalen Ruf und hat mit seinen historischen Gebäuden, den breiten Sandstränden und den vielen vorüberfahrenden Schiffen seinen Gästen eine angenehmen Aufenthaltsort mit einer beeindruckenden Kulisse zu bieten.
Seine nördlich der Travemündung liegende Altstadt besitzt mit der an der Trave entlang führenden Vorderreihe seine attraktive Einkaufspromenade und vor der an der Ostsee entlang führenden Strandpromenade erstreckt sich eines der weltweit schönsten Segelreviere. Der 1539 neu errichtete, 31 Meter hohe Leuchtturm, der seit 1972 seinen Betrieb eingestellt hat, zählt neben der vor der Halbinsel Priwall ankernden und als Museum eingerichteten Viermastbark Passat noch immer zu den Wahrzeichen Travemündes.

Die Passat in Travemünde Kurhaus in Travemünde Strand von Travemünde Strand und Steilküste von Brodten

Zu den attraktivsten Bauwerken der Stadt gehören die St.-Lorenz-Kirche, eine spätgotische Backsteinkirche mit einer nahezu einzigartigen Decken- und Wandmalerei. Die circa 450 Jahre alte Alte Vogtei ist ein prächtiges Backsteingiebelhaus mit einer für Norddeutschland sicher einmaligen Renaissance-Kassettendecke. Aufmerksamkeit erregen auch das an der Strandpromenade gelegene Casino sowie das Kurhaus mit seinem eigenen Kurstrand.
Entlang der Untertrave befinden sich der Skandinavienkai, der als größtes Terminal der Lübecker Häfen gilt und daneben der alte Fischereihafen, der ein beschauliches maritimes Flair mit Fisch-Verkaufsständen und gastronomischen Einrichtungen verbreitet.

Die bereits erwähnte, südlich der Travemündung liegende Halbinsel Priwall besitzt hinter einem weitläufigen Naturstrand, der auch den FKK-Anhängern ihren Platz bietet, eine beeindruckende Dünenlandschaft und einen Reiterhof.
 

Brodten - Steilufer bei Travemünde

Nördlich das Ostseeheilbades Travemünde erstreckt sich in Richtung Niendorf und der kurz zuvor befindlichen Gaststätte "Hermannshöhe" das Brodtener Steilufer. Diese Kliffküste, die durch die anlandende Meeresbrandung einer ständigen Verformung unterliegt, erstreckt sich mit einer Höhe von teilweise mehr als 20 Metern auf etwa vier Kilometer Länge.

Oberhalb der Steilküste verläuft ein Wander- und Radweg, von dem mehrere Trampelpfade und eine einzige Treppe in der Nähe von Niendorf an den recht steinigen und teilweise unwegsamen Strand führen. Ein Gedenkstein am Wegesrand erinnert an seebestattete Verstorbene. Die ständigen Abtragungen an der Küste lassen den Weg auf einigen Abschnitten bedenklich nahe an der Abbruchkante verlaufen.
Durch das ständige Abbrechen und Abspülen von Erdmassen ist vor der Küste eine Flachwasserzone entstanden, die zahlreichen Wasservögeln als Aufenthaltsort dient und ihnen das Überwintern erleichtert. Wer mag, kann in dem recht klaren Wasser auch ein erfrischendes Bad nehmen.
Weite Teile des Brodtener Steilufers stehen unter Naturschutz. Neben einigen seltenen Tier- und Pflanzenarten gilt der Schutz insbesondere den zahlrreichen, im Hang der Kliffküste nistenden Uferschwalben.

Weiterführende Infos
Der bereits erwähnte Skandinavienkai in Travemünde ist das größte der insgesamt 5 Lübecker Terminals. Neben Container, Trailer und Lkw´s, die hier umgeschlagen werden, beginnt oder endet hier alljährlich für mehr als 300.000 Menschen (Stand 2011) eine Kreuzfahrt. Die häufigsten Reiseziele sind dabei Länder in Skandinavien oder Osteuropa.

 
 
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